Vieles Neues bringt der Frühling

 

Auch wenn es in der letzten Zeit ruhig an Berichten wurde, heißt es nicht das uns die Luft ausgeht, sondern das wir mehr zu tun haben.

 

Aktuell laufen mehrere Projekte gleichzeitig, wie San-Station, Frühlings- Sommerlager, Küchenaufrüstung und die Gestaltung von Verteilungen nach dem Motto „ wohlfühlen und ernstgenommen werden“.

 

Zum ersten Projekt, wir hatten ja schon berichtet, dass es Probleme in der San-Station gibt. Nun gibt es da eine gute Lösung, wir richten ein Pavillon ein. Dank einer anonymen Spenderin, haben wir tolle Optionen. So ist uns ein faltbarer Pavillon sicher, was wir nun aber auch bestücken. Aus einer großen Stoff-Spende wird ein Sichtschutz genäht. Nach und nach soll dort auch die Einrichtung entstehen, die unser Medic-Team braucht. So soll es eine Liege geben, aber auch Sachen wie O²/Puls Messgerät. Ein Koffer/Kiste wo alles greifbar untergebracht ist, eine Seite für Verbandsmaterial, die andere Seite für Salben und Gerätschaften. Die Vorteile liegen auf der Hand, keine Gaffer mehr und Wetter unabhängige Behandlungen sind dann möglich. Die Zahlen der Behandlungen sind zwar schwankend,  liegen aber bei jeder Verteilung zwischen 2 und 7 Obdachlosen. Wir denken mit mehr Intimsphäre können wir besser behandeln und auch die stellen versorgen, die nicht nur die Gliedmaßen betreffen.

 

Unser Frühlings- Sommerlager läuft. Dank Hanseatic Help haben wir alle Winterwäsche abgeben können und gegen Frühlings/Sommer Wäsche getauscht. Nun haben wir auch wieder Platz. Gestern war es soweit, haben 5 Paletten und 2 Collis bekommen und 9 Paletten und 2 Collis abgegeben. Zusammen mit Dagmar waren wir 7 Stunden im Lager. Schade finden wir, dass nur Dagmar und Stephan das alleine gemacht haben und sich keiner auf die Post gemeldet hat. Aber nun steht alles an seinem Platz, nur das Umpacken ist noch nicht fertig.

 

Ein weiteres Projekt ist die Küche, dank vielen Spenden, haben wir wieder genug Teller, Becher und Löffel. Wir möchten gerne, dass sich die Obdachlosen mehr Zeit zum Essen nehmen. Vielleicht auch mehr sich unterhalten können und sich einfach wohlfühlen. So suchen unsere fleißigen Internet-Bienen nach ein bis zwei Partygarnituren. Sich setzen und seinen Teller abstellen können, würde schon viel bewegen. Salz- und Pfeffer Streuer und paar Servietten drauf, schon ist der Tisch gedeckt. Einiges haben wir ja schon geändert, wie die Nummern vergeben und die feste Stunde vor der Wäschevergabe. Die Reaktionen darauf sind allesamt positiv, ob von den Helfern oder von den Obdachlosen selbst.

 

Wer meint, dass sei nicht notwendig stimmen wir zum Teil zu. Nun können wir aber genauso sagen, dass es sich um Menschen handelt, denen es auch ermöglicht werden sollte ein Leben zu führen wie wir. Für uns ist es doch normal, sich beim Mittagessen an einem Tisch zu setzen, oder beim Verbandswechsel in einem Behandlungszimmer  geführt zu werden. Der Aufwand ist recht gering, hat aber eine große Wirkung.

 

Wir hoffen Euch gefällt der Weg den wir eingeschritten sind und würden uns über Ideen, Kommentare und viel Hilfe freuen.

 

Und nun werden wie den Aufbau für das Frühlingsfest beginnen.

 

 

 

Eure Helfer mit Herz

 

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