Satzung                                                                                                               18.01.2017

 

1 Name
Der Verein führt den Namen Harburger Obdachlosenhilfe

 

2 Sitz
Der Verein hat seinen Sitz in Hamburg-Harburg

 

3 Zweck und Steuerbegünstigung
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Mildtätigkeit und die Mittelbeschaffung.
Nebenbei sind andere wohltätige Zwecke möglich wie Spenden an Notleidender Familien, und Einzelpersonen. Der Hauptzweck des Vereins bleibt aber Punkt 1.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
die Beschaffung von Mitteln (Sachspenden, Geldspenden, Mitgliedbeiträge).
Der Verein kann auch für andere Organisationen Mittel bereitstellen und an diese weitergeben, wenn dies dem Vereinigungszweck dient und auch von diesen Spenden Entgegennehmen
Die Leistungserbringung kann sowohl in Harburg, als auch im Umland erfolgen. Die Vereinigung kann auch andere gemeinnützige Einrichtungen unterstützen, wenn diese den Vereinigungszweck erfüllen, unterstützen oder sinnvoll ergänzen.
Öffentlichkeitsarbeit im Sinne von Streetworkern, und Verteiltagen wo die Gesammelten Spenden an die Obdach- und Wohnungslosen abgegeben wird.
Obdachlose zu den Ämtern begleiten.
Und vieles mehr in diese Richtung
Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten als solche keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die Mitgliederversammlung kann
eine jährliche, angemessene pauschale Tätigkeitsvergütung für Vorstandsmitglieder
beschließen.

 

4 Mitgliedschaft
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die Ihre Bereitschaft zur Unterstützung der Vereinsarbeit erklären und die Satzung anerkennen.
Es ist ein schriftliches Aufnahmegesuch an den Vorstand zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der 1. Vorstandsvorsitzende. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
Die Ablehnung durch den Vorstandvorsitzenden ist nicht anfechtbar.
Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig mit einer 3 Monatigen Frist. Er muss Schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Dem Auszuschließenden ist vor der Beschlussfassung eine Anhörung zu gewähren. Seine gezahlten Mitgliedsbeiträge werden behandelt wie ein Normaler Austritt mit 3 Monatiger Frist. Alles darüber hinaus wird zurückgezahlt.
Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen
Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge zu leisten, diese richten sich nach eigenem Gutdünken mindestens aber 5€ Monatlich oder durch Arbeitsstunden, die abzuleisten sind mindestens jedoch 5 Stunden im Monat. Die Stunden können angesammelt werden, jedoch nicht aufs nächste Jahr übertragen werden.
Mit Absprache vom Vorstand dürfen die Arbeitsstunden auf ein anderes Mitglied übertragen werden, dieses Mitglied muss einverstanden sein.
Mitglieder die als Zahlende passive Mitglieder geführt werden, sich jedoch aktiv beteiligen bekommen die Gezahlten Mitgliedsbeiträge nicht zurück. Erhält jedoch halbes Stimmrecht.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

 

5 Organe
Organe des Vereins sind
Der Vorstand (mit Stimmrecht)
Der Fachvorstand (mit Stimmrecht)
Die aktiven Mitglieder (mit Stimmrecht)
Die passiven Mitglieder (Ohne Stimmrecht)
Ruhende Mitglieder (Ohne Stimmrecht)
Passive/Aktive Mitglieder (Halbes Stimmrecht)

 

6 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn es das Interesse des Vereins
erfordert, jedoch mindestens einmal im halben Jahr.
Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen einzuberufen. Die Einberufung der Versammlung muss die Gegenstände der Beschlussfassung (Tagesordnung) bezeichnen. Die Einberufung erfolgt schriftlich an die zuletzt mitgeteilte Anschrift oder Online. Ist eine Emailadresse der Mitglieder mitgeteilt, können die Einladungen dieser Mitglieder auch an die zuletzt benannte Emailadresse erfolgen.
Die ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist stets beschlussfähig.
Die Versammlung wird, soweit nichts abweichend beschlossen wird, von einem Mitglied des Vorstandes geleitet.
Beschlussfassungen und Wahlen erfolgen offen. Blockwahlen sind zulässig. Die
Mitgliederversammlung kann abweichende Verfahren beschließen.
Beschlüsse und Wahlen sind zu protokollieren. Das Protokoll hat Ort, Datum,
Tagesordnung und das Ergebnis der Abstimmungen/Wahlen zu enthalten und ist
vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.
Soweit keine anderen Mehrheiten gesetzlich oder in dieser Satzung vorgeschrieben
sind, genügt für die Beschlussfassung ein dreiviertel der Mehrheit der abgegebenen
Stimmen. Stimmenenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimme.
Vollmachten oder Stimmboten sind nicht zugelassen.
Jedes Mitglied hat eine Stimme. Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Abwahl des Fachvorstandes, Satzungsänderungen können nur mit 80% Mehrheit beschlossen werden. Der Vereinszweck kann nicht geändert werden. Die Auflösung der Vereinigung benötigt die Zustimmung der Gründerin.

 

7 Vorstand
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus mindestens drei Personen, darunter der Schatzmeister bzw. die Schatzmeisterin und die Gründerin. Der 1 Vorstandsvorsitzende ist Berechtigt das Amt des Kassenwarts zu bekleiden.
Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeweils zwei seiner Mitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt
Der Fachvorstand ist ohne Vertretungsberechtigung und Bekleiden die übrigen Aufgaben des Vorstands. Diese besteht aus Maximal 5 Person.
Die Vorstandsmitglieder werden Lebenslang bestellt. Sie bleiben jedoch auch darüber hinaus bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt sollte es Neuwahlen geben.
Der Vorstand kann nur bei Grober Pflichtverletzung durch die anderen Vorstandsmitglieder abgewählt werden.
Jedes Vorstandsmitglied darf mehrere Ämter bekleiden.
Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden oder wohlfahrtspflegerischen Dachorganisationen aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.
Auf der Grundlage des § 667 BGB (Herausgabepflicht des Beauftragten) hat die entsprechende Person, die ein Amt beendete bzw. im Todesfall, der entsprechende Nachlassberechtigte des Verstorbenen diese Vereinsunterlagen an den Verein herauszugeben.
Die Vereinsnamensgeberin und Gründerin gehört dem Vorstand lebenslang an. Ihre Mitgliedschaft endet durch den Tod, durch Rücktrittserklärung gegenüber den Mitgliedern des Vorstands oder bei Handlungsunfähigkeit.
Solange die Namensgeberin und Gründerin dem Vorstand als Mitglied angehört, steht ihr  der Vorsitz im Vereinsvorstand zu, sofern sie hierauf nicht durch Erklärung gegenüber dem  Vereinsvorstand verzichtet hat. Im Übrigen wählt der Vorstand aus seiner Mitte den  Vorsitzenden und dessen Stellvertreter
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist (inklusive der Gründerin. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Gründerin.
Die Beschlüsse des Vorstands werden protokolliert und das Protokoll wird von einem Vorstandsmitglied unterzeichnet.
Über personelle Veränderungen im Vorstand sollen die Mitglieder schnell unterrichtet werden.
Das Nähere regelt die Geschäftsordnung.

 

8 Geschäftsjahr und Rechnungslegung
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr endet am 31. Dezember des Gründungsjahres.
Der Vorstand hat bis zum 31. März jeden Jahres für das vergangene Geschäftsjahr den Jahresabschluss aufzustellen.
Die Prüfung des Jahresabschlusses erfolgt durch den von der Mitgliederversammlung bestimmten Kassenprüfer bzw. durch die von der Mitgliederversammlung bestimmte Kassenprüferin.

 

 9 Vereinsstrafen
Bei schwere Verstöße gegen die Satzung,
vereinsschädigendes Verhalten,.“,
Schädigung des Ansehens des Vereins“, Beispielsweise „sich in der Öffentlichkeit unsachlich kritisch über den Verein oder seine Organe äußern
Störung des Vereinsbetriebes“,
„Diebstahl von Spenden oder Spendengeldern“
kann der Vorstand kann folgende Strafen verhängen:

Ermahnung

•          Befristeter Ausschluss von der Ausübung der Mitgliedsrechte
•          befristeter Ausschluss
•          Verlust eines Vereinsamts
•          Ausschluss aus dem Verein
•          Bei selbstverschuldeten nicht ableisten der Arbeitsstunden müssen diese
Ende des Jahres vom Betreffendem Mitglied in einem Mitgliedbeitrag von
1€ je Arbeitsstunde gezahlt werden. Frist ist 1 Monat nach Erhalt der
Rechnung. Es kann mit dem Vorstand eine Ratenzahlung vereinbart
werden von min. 5 Euro pro Monat.

 

10 Auflösung
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die passage gemeinnützige Gesellschaft für Arbeit und Integration mbH, Wallgraben 37 21073 Hamburg, das es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

11 Inkrafttreten
Die Satzung tritt mit Unterschrift der Gründungsmitglieder in Kraft.

 

 

Gründerin und Namensgeberin ist Tamara Neubert



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